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Business Coaching: Lernen vom römischen Philosophen

Der römische Philosoph Seneca lebte zwischen dem Jahr 1 und 65 und war einer der meist gelesenen Autoren seiner Zeit. Seine Aktualität zeigt sich daran, dass drei seiner Fragen im heutigen Business- Coaching Anwendung finden bzw. von Coaches beantwortet werden sollten.

Erläutert wird der Zusammenhang zwischen antiker Philosophie und aktuellem Coaching bei Haufe. Dort ist von einem Symposium die Rede, auf dem der Experte Wolfgang Looss die verschiedenen Modelle im Coaching angesprochen hat. Einerseits lässt sich lösungsorientiert arbeiten, andererseits eignet sich aber auch die Methode der Selbstreflexion.

Was das mit Seneca zu tun hat? Der Philosoph hat drei sehr elementare Fragen gestellt, die nachwievor gültig sind. Frage eins lautet:

Wer bin ich?

Im Bezug auf das Business- Coaching lässt sich hier zwischen Personen unterscheiden, die sich einerseits bevorzugt Sachfragen zuwenden oder andererseits stark auf die Beziehung zu Kolleginnen und Kollegen setzen. Ziel eines Coachings kann die Synthese aus beiden Standpunkten sein.

Ebenfalls eine Seneca-Frage lautet: Was will ich erreichen? Diese Frage sollten sich sowohl Coachees als auch Coaches stellen – und das während des gesamten Coachingprozesses.

Zuguterletzt fragt Seneca: Wen will ich erreichen?

Auch hier können Coaches Merkmale von Wunschklienten identifizieren und zudem herausfinden, bei welchem Menschentyp eher Frustation auftritt. Wenn das Verhältnis zwischen Coach und Coachee gut ist, lassen sich spürbar bessere Ergebnisse erzielen, sodass diese Frage ebenfalls zentral ist.

 

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