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Change Management und die sieben Phasen

Im Coaching wie im Change Management ist es teilweise hilfreich, wenn Prozesse typisiert werden. So lassen sich auch Veränderungsprozesse innerhalb eines Unternehmens – ganz grob – in sieben Phasen unterteilen, die allesamt einen bestimmten Umgang erfordern.

Das Wirtschaftsmagazin „Impulse“ spricht in diesem Kontext auch von Abwehrreaktionen seitens der Mitarbeiter, die es durch mentale Unterstützung oder auch Coaching zu überwinden gilt.

Die erste Phase im Change Management sind die Gerüchte. Noch bevor es offizielle Pläne oder gar Informationen über Veränderungen innerhalb eines Unternehmens gibt, funktioniert der so genannte „Flurfunk“, weshalb Führungskräfte von Anfang an mit offenen Karten spielen sollten. In der ersten Phase sollten auch die Spielregeln im Umgang mit unbekannten Situationen festgelegt werden.

Es folgen Hoffnungen und Befürchtungen sowie erste Abwehrreaktionen. Letztere können sogar dazu führen, dass ein Unternehmen erst einmal produktiver wird, da jeder Mitarbeiter die eigene Bedeutung unterstreichen will. Dennoch sollte ein gutes Change Management die Notwendigkeit des Wandels verdeutlichen und auseinandersetzen.

Phase vier besteht in Fragen. Die Veränderungen ist zu diesem Zeitpunkt bereits grundsätzlich akzeptiert, muss nun jedoch auch noch verstanden werden. In der darauffolgenden Akzeptanzphase sollte Raum geschaffen werden, um die alte Situation gebührend zu verabschieden. Im zitierten Artikel wird in diesem Kontext sogar der Begriff der „Trauer“ verwendet.

Es folgen der Aufbruch zum Neuen und die Evaluation, wobei in beiden Phasen ebenfalls die Mitarbeiter mitgenommen werden sollten. Wird dies alles beherzigt, so ist Change Management am Ende erfolgreich und verliert seinen vermeintlichen Schrecken.

 

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