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Change-Management: viele mögliche Fehler

Das Change-Management nimmt im Coaching eine Sonderstellung ein. Sowohl Mitarbeiter als auch die Führungskräfte sowie die Projektmanager sind in Veränderungsprozesse involviert. Dabei können sich eine Reihe von Denkfehlern einschleichen.

In der Wirtschaftswoche äußert sich ein bekannter Management-Coach zu dieser Thematik und gibt elf Tipps, mit denen Change-Management erfolgreich verlaufen kann. Ein Fehler besteht darin, auch vermeintlich unwesentliche Aspekte der Veränderung mit dem Modewort zu etikettiern. Change liegt nur dann vor, wenn strategisch relevante Bereiche involviert sind, nicht aber bei einem neuen Anstrich oder dem Wechsel des Kantinen-Speiseplans, um es pointiert zu formulieren.

Zudem müssen sich auch die Entscheider eingestehen, dass es im Change-Management nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer gibt. Vielfach werden Arbeitsplätze rationalisiert oder Kompetenzen neu verteilt, was nicht immer auf Gegenliebe stößt. Dennoch sollte sachlich geäußerte Kritik seitens der Mitarbeiter nicht als Blockade-Haltung, sondern als konstruktiver Hinweis behandelt werden.

Das aktive Einbinden der Belegschaft sollte dabei auch auf emotionaler Ebene erfolgen und selbst die Top-Manager dürfen sich für keine unangenehme Arbeit zu schade sein und stets Präsenz zeigen.Widerstände und Probleme werden sich in jedem Fall einstellen und können nur gemeinsam ausgeräumt werden.

Derjenige, der als Change-Manager verpflichtet wird, sollte möglichst ausreichend Erfahrung besitzen und emotional stabil sein. In einem Coaching lässt sich eine professionelle Vorbereitung erreichen.

Zuguterletzt sollten Teilerfolge gefeiert werden und das Projekt unbedingt dokumentiert werden, um aus Fehlern zu lernen.

Das nächste Change-Projekt kommt bestimmt ….

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