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Coaching -Forschung: Gefühl nicht immer entscheidend

Dass das Coaching mehr und mehr zu einem Massenphänomen wird, ist hinlänglich bekannt. Mit zunehmenden Angeboten steigt jedoch auch die Erfordernis, die Ergebnisse der Sitzungen zu messen. Ein „gutes Gefühl“ allein ist dabei nicht ausreichend, wie Forschungen zeigen.

Die Süddeutsche Zeitung hat zu diesem Thema ein Interview mit dem Schweizer Coaching -Forscher Robert Wegner geführt. Der Leiter eines Internationalen Coaching -Forschungskongresses der Fachhochschule Nordwestschweiz stellt dabei richtigerweise fest, dass es im Coaching heutzutage „keine Grenzen“ gibt.

Gemeint ist damit, dass längst nicht mehr nur in Unternehmen gecoacht wird, sondern auch einfache Schulungen oder Kurse mit dem Modebegriff tituliert werden. Dabei sollte bei einem guten Coaching immer ein Ziel definiert und möglichst dauerhaft erreicht werden. Das sprichwörtliche „gute Gefühl“, dass der Coachee nach dem Coaching haben sollte, ist dabei keineswegs ein Kriterium, sondern höchstens eines von vielen Zeichen für ein gelungenes Coaching.

Wichtiger ist vielmehr die Frage, ob die Klienten die selbst definierten Ziele nach dem Coaching erreichen oder ob bedeutende Ereignisse und Entwicklungen eintreten. Gemessen wird dies zum Teil an den zuvor protokollierten und gespiegelten Aussagen der Coaching-Klienten, die ggf. nach den Terminen anders lauten.

Die Einführung einheitlicher Standards wird ebenfalls gefordert, was nicht zuletzt auch der steigenden Bedeutung von Coaching innerhalb der Gesellschaft Rechnung tragen würde. Hierzulande existiert immerhin schon ein Positionspapier der deutschen Verbände, in dem auch die Qualität einer Coachingausbildung als wichtig angesehen wird.

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