Coaching Aktuell

Coachingausbildung und Coaching in Berlin

Coaching mehr und mehr an Schulen gefragt

In den meisten Fällen setzt ein Coaching in einem Unternehmen an und sorgt für eine bessere Interaktion zwischen den Mitarbeitern. Es existieren jedoch mehr und mehr Ansätze, die das Coaching bereits in den Schulalltag bringen.

OVB-Online berichtet beispielsweise über das Schüler- und Studentenzentrum (SSZ) in Rosenheim, das bereits seit zehn Jahren in Zusammenarbeit mit einem Coach das richtige Lernen einübt. Adressaten sind in diesem Fall SchülerInnen aller Schulformen, die an fünf Nachmittagen sprichwörtlich das Lernen lernen.

Zudem werden Motivationstechniken und Möglichkeiten um Umgang mit Prüfungssituationen erlernt. Das Modell aus Rosenheim ist nur eines von vielen Beispielen, die die Wirksamkeit von Coaching in Schulen unterstreichen. Es stehen dabei keineswegs nur die SchülerInnen im Fokus, sondern auch das Lehrpersonal.

Wie geht man beispielsweise damit um, wenn eine Rektorenstelle vergeben wird? Waren Lehrer vorher eher „Einzelkämpfer“ vor den jeweiligen Schulklassen, so geht es nun um die Koordinierung des gesamten Kollegiums und funktionierendes Teamwork. Um den Schritt zur Führungskraft zu schaffen, empfiehlt sich ein Coaching,  in dessen Rahmen die neuen Anforderungen genau analysiert werden.

Die Anforderungen für einen Coach sind jedoch deutlich andere als in einem Unternehmen. So schreibt das Coaching-Magazin, dass der Anteil von Frauen in Schulen bei 65 Prozent liegt, während auf der Führungsebene von Unternehmen zu 80 Prozent Männer sitzen. Ebenfalls ist der Anteil an Teilzeitkräften im Schuldienst deutlich höher als in der freien Wirtschaft.

Dem muss ein Coaching Rechnung tragen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Um das Ziel zu erreichen, wurde schon 2008 die  Initiative „Coaching Initiative Bildung & Zukunft“ (CIBZ) ins Leben gerufen, die sich dem Thema widmet und gemeinsam mit Schulleitern und erfahrenen Coachs zukunftsfähige Lösungen erarbeitet.

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