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Coaching und der richtige Umgang mit „Low Performern“

In Unternehmen kommt es mehr und mehr auf die Führungs – und auch Coaching -Kompetenz von Vorgesetzten an. Vor allem, wenn so genannte „Low Performer“, also leistungsschwache oder -unwillige Mitarbeiter im Team sind, ist Geschick gefragt.

In einem Artikel bei „Unternehmen heute“ wird die Fragestellung kurzerhand umgedreht und an den Vorgesetzten weitergereicht. Mit anderen Worten sollte sich dieser Frage, wie er die Performance seines Mitarbeiters verbessern kann.

Eines der Hauptprobleme, die im klassischen Coaching oder dem Coaching -Versuch durch den Chef bestehen, liegt im mangelnden Vertrauensverhältnis. Gerade, wenn die Leistung nicht stimmt, wird der Chef gefürchtet oder gar als Gegner angesehen, was eine Öffnung unmöglich macht. Des Weiteren sind die Fronten in solchen Situationen meist verhärtet und es lässt sich durch einfache Gespräche nichts mehr erreichen.

Ein guter Schritt, um die Situation positiver zu gestalten, besteht im Beantworten der Frage, welche Einschätzung seitens des Mitarbeiters erwartet wird. Anders ausgedrückt wird der Vorgesetzte dazu eingeladen, sich in die Situation seines Gegenübers einzufühlen. Des Weiteren kann es durchaus hilfreich sein, wenn sich zuerste der Vorgesetzte fragt, was er an der Situation ändern kann.

Ebenfalls ein interessanter Ansatz besteht in der Frage, wie sich die Situation verschlimmern ließe. Wird hierauf eine Antwort gefunden, so lässt sich an der entsprechenden „Schraube“ drehen, denn was sich verschlimmern lässt, kann auch verbessert werden. So zumindest in der Theorie.

Zuguterletzt wird ein Gedankenexperiment vorgeschlagen. Wie würde wahrgenommen, wenn das Problem über Nacht verschwunden wäre bzw. worin würde sich eine Änderung des eigenen Verhaltens zeigen? Hintergrund dieser Frage ist das Wissen, dass sich eine Situation manchmal erst dann verändert, wenn sie nicht mehr als problematisch wahrgenommen wird, d.h. ein Mitarbeiter muss nur so behandelt werden, als würde er die geforderte Leistung erbringen, um dies tatsächlich zu tun.

Ob und in welchen Kontexten diese Techniken funktionieren, dürfte jedoch von Fall zu Fall variieren.

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