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Coaching und die Positive Psychologie

Im Bereich Coaching ist immer wieder von „Positiver Psychologie“ die Rede. Dahinter verbirgt sich ein Begriff, der auf den US-amerikanischen Psychologen Martin Seligman zurückgeht und mittlerweile als Strömung in den Bereichen Psychologie und Coaching anzusehen ist.

In einer interessanten Kolumne bei Business-Wissen.de wird der Zusammenhang zwischen Positiver Psychologie und Coaching durchleuchtet. Bemerkenswert ist dabei, dass ein Coaching in nahezu allen Fällen erst einmal mit der Diagnose eines Defizits beginnt und daher per se meist keinen positiven Ansatz hat.

Die Steigerung des Wohlbefindens und eine reine Verstärkung bereits vorhandener positiver Tendenzen stehen bei den meisten Coachings nicht im Vordergrund. Vielmehr ist es so, dass eine Problemsituation als Auslöser für den Besuch eines Coaches fungiert und auf dieser Basis für Abhilfe gesorgt werden kann.

Der Autor erwähnt in diesem Kontext, dass die Initiative, einen Coach aufzusuchen, nahezu immer aus dem Wunsch nach Verbesserung einer Situation erwächst. Wer mit sich und der Welt zufrieden ist, bedarf nach eigener Einschätzung keines Coachings – so die These des Autors.

Natürlich existieren immer auch Situationen, in denen ein ohnehin guter Manager oder Sportler sein Potenzial weiter ausreizen und zur Perfektion bringen möchte, doch ist auch hier ein negativer Grundzustand (Zitat: „davon will ich weg!„) der Auslöser.

Methodisch ist dann durchaus wieder die Positive Psychologie gefragt, denn diese hilft dabei, Stärken zu definieren und ein Bewusstsein für die Stärke einer vorhandenen Vision zu schaffen.

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