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Coachingausbildung und Coaching in Berlin

Coaching vor Zertifizierung in der Schweiz

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Was ist Coaching? Diese Frage wird bei kaum einem anderen Beruf so häufig gestellt, wie bei dem eines Coaches. Vor einigen Wochen hatte ich bereits über den Zusammenschluss internationaler Coaching -Verbände berichtet. Nun prescht die Schweiz vor und könnte den Berufsstand offiziell anerkennen.

Entsprechendes vermeldet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ), tut sich aber im selben mit einer offiziellen Bezeichnung schwer. Offensichtlich ist ein Coach fortan ein „Begleiter von Veränderungsprozessen“ , was ja in gewisser Weise auch Sinn macht.

Im Verlauf des Artikels verortet die Autorin das Coaching dann auch irgendwo zwischen dem Psychologen, dem Sozialarbeiter und dem Guru. Auch in der Schweiz darf sich derzeit jeder mit dem Titel schmücken und auch Qualitätsstandards existieren bislang nicht. Dabei wird auf die Coachingausbildung großen Wert gelegt und teilweise erwarten die Schweizer Weiterbildungsinstanzen neben einer Berufsausbildung oder einem Studium auch eine mindestens vierjährige Berufserfahrung.

Eine Coachingausbildung wird allerdings allein im deutschsprachigen Teil der Schweiz von 50 Institutionen angeboten. Die Europäischen Coachingverbände werden hier mitgerechnet. Um den Wirrwarr aus unterschiedlichen Bezeichnungen zu lösen, soll eine staatliche Prüfung zur Erlangung eines eidgenössisch anerkannten Fachausweises führen.

Der Schritt ist überfällig und sollte auch hierzulande erfolgen. Bis es aber soweit ist, müssten sich die zahlreichen Fachverbände und Interessenvertretungen erst einmal auf eine einheitliche Definition ihres Berufsbilds einigen. Nennen wir es Geburtswehen eines noch jungen Berufsstandes, die sicherlich in einigen Jahren der Vergangenheit angehören.

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