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Coaching: wie viel eigene Erfahrung ist erforderlich?

Macht es einen Unterschied, wenn ein Coach ein Problem aus eigener Erfahrung kennt? Oder gar selbst ein Brancheninsider ist und sich entsprechend in eine Situation einfühlen kann? Nach Ansicht von Experten ist das „Walking in my shoes“ keineswegs zwingend erforderlich.

business-wissen.de präsentiert zu diesem Thema eine Kolumne, in der das Vertrauen als die Basis für jedes Coaching in den Mittelpunkt gestellt wird. Beim Finden einer Lösung ist letztlich unerheblich, ob dies durch gezielte Fragetechniken oder durch das Nachvollziehen auf Basis eigener Erfahrungen erfolgt.

Fakt ist, dass im Coaching viel von der Beziehung zwischen Coach und Klienten abhängt. Hier geht es allerdings sowohl um die Sach- als auch um die Beziehungsebene, die in ihrer Gänze wahrgenommen werden müssen. Mit anderen Worten reicht Sachkompetenz allein ebenso wenig aus wie das Aufbauen einer guten Beziehung und das Nachvollziehen der Probleme eines Klienten.

Hinzu kommt, dass ein Coach zwar eine Ahnung von der beruflichen Situation seines Gegenübers haben kann, damit jedoch noch nicht die Dynamik innerhalb des konkreten Unternehmens kennt. Diese kann von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich sein und lässt sich nur durch gezieltes Fragen herausarbeiten.

Ein weiterer, ggf. hinderlicher Punkt eigener Erfahrung ist die Neigung, diese den anderen „überstülpen“ zu wollen. Sätze à la „bei mir war das so und so …“ dienen lediglich der Beschreibung eigener Erfahrungen und können nicht auf ein komplett anderes Individuum und eine komplett andere Situation übertragen werden.

Entsprechend ist es der Mix aus Einfühlen und Techniken, der zu einem optimalen Ergebnis im Coaching führt. Und natürlich die „Chemie“, die stimmen muss …

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