Coaching Aktuell

Coachingausbildung und Coaching in Berlin

Neu: spezielles Coaching für Fernlerner

Wer an einer Fernuniversität studiert, benötigt ein besonders hohes Maß an Eigenmotivation. Wo an einer „regulären“ Uni die Kommilitionen zum Durchhalten animieren, ist beim Studium aus der Ferne jede Menge Willenskraft gefragt. Ein eigenes Coaching soll in diesem Bereich nun Krisensituationen abmildern.

Die Süddeutsche Zeitung greift das Thema auf und berichtet darüber, dass das Phänomen des Fernlernens in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Aktuell sind rund 154.000 Personen an einer Fernuni immatrikuliert, von denen mehr als 80 Prozent voll berufstätig sind.

In den Personalabteilungen wird ein berufsbegleitendes Studium naturgemäß gerne gesehen und auch die hohe Selbstdisziplin und das punktgenaue Zeitmanagement, das dabei erforderlich ist, gilt als Skill, der sich auch zugunsten des Arbeitgebers einsetzen lässt.

Das Problem ist jedoch, dass allein an der Fernuni Hagen rund 50 Prozent im ersten Jahr abbrechen, an der privaten Euro-FH Europäische Fernhochschule Hamburg rund 30 Prozent. Der Grund liegt im hohen Zeitaufwand von 20 Stunden und dem Problem der Organisation von Freizeit und Familie.

Hier kommen Lerncoaches ins Spiel, die bei der Organisation helfen und zudem auch in Fällen von fehlender Motivation, Prüfungsangst oder bei anderen Fragestellungen hilfreich zur Seite stehen. Das Coaching erfolgt sowohl online als auch telefonisch oder im direkten Gespräch.

In den meisten Fällen wird das Coaching in drei Phasen benötigt: in der Orientierungsphase, in der es darum geht, überhaupt wieder das Lernen zu erlernen, inmitten des Studiums, wenn die Routine überhand nimmt und Prüfungen immer wieder aufgeschoben werden und gegen Ende des Studiums, an dem einerseits die Abschlussarbeit, andererseits aber auch schon die ersten Kontakte zu neuen Arbeitgebern auf der Agenda stehen.

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