Coaching Aktuell

Coachingausbildung und Coaching in Berlin

Verbände beschließen Standards für das Coaching

Ob Coaching in Berlin, in Hamburg oder anderswo – in Zukunft sollen einheitliche Standards die Qualität der Arbeit sichern und es den vereinzelten „schwarzen Schafen“ in der Branche schwerer machen. Damit mündet die Arbeit von rund zehn Jahren nun in einem Ergebnis.

Über die Hintergründe informiert „Wirtschaftspsychologie heute„. Dort ist von einem Roundtable die Rede, an dem die zehn größten Coaching -Verbände Deutschlands teilnehmen und ein gemeinsames Positionspapier verabschiedet haben.

Im Vorfeld waren verschiedene Experten zusammengekommen und hatten die Möglichkeiten einheitlicher Standards ausgelotet. Nach und nach ist so ein Profil professionellen Coachings entstanden, das nun für Transparenz auf dem deutschen Markt sorgt. Die Eckpunkte spiegeln den gemeinsamen Nenner der einzelnen Coaching -Verbände wieder, dürften jedoch auch für die nicht in Verbände integrierten Coaches einen Leitfaden darstellen.

Im Einzelnen geht es in dem Positionspapier um Bereiche wie das „Grundverständnis des Coachings“, „Ethik“, „Kompetenzerwerb“ oder auch die „Aufgabe des Coachings im gesellschaftlichen Kontext“

Darüber hinaus sollen auch methodische Richtlinien oder zumindest Rahmenbedingungen gegeben werden und eine Abgrenzung zu anderen Formen der Beratung stattfinden.

Die beteiligten Verbände repräsentieren immerhin 40.000 Coaches in Deutschland. Unter anderem handelt es sich um den Deutschen Bundesverband Coaching e.V. (DBVC), den Deutschen Coaching Verband e.V. (DCV), die Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) und das European Mentoring and Coaching Council (EMCC) sowie die International Coaching Federation (ICF).

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